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Der
als Wohnsitz von Josef und Franziska Eleonora (geb. Chanard)
Dichtl 1762 errichtete, zweigeschossige Satteldachbau folgt
mit seiner nördlichen Traufseite der Hauptdurchgangsstrasse
und zeichnet sich durch seine hochwertigen Fassadenmalereien
von 1762-1771 aus. Besondere Bedeutung erhalten diese 1771
signierten und datierten Malereien, da sie als einzig erhaltenes
Zeugnis des Malers Franz Höck gelten. Der giebelseitige,
mit Fresken reich gestaltete Eingangsbereich wird durch die
nebeneinander in 3 Medaillons dargestellten Heiligen Hl. Johannes
(ev.), Hl. Maria Immaculata und Hl. Ottilie sowie einer übergeordneten,
lebensgrossen Darstellung des Hl. Joseph mit Kind, Zimmermannswerkzeug
und Aronstab zu einer geschossübergreifenden Einheit.
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