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Kirche "St. Benedikt" in Tauting  

 
Aus dem Eglfinger Heimat- und Volksbuch:

Die Kirche wird im Verzeichnis des 11. Jahrhunderts (um 1050 n. Chr.) aufgeführt. Sie war Aidlinger Filialkirche: "Ötlingen cum Tovttingen und Waltramsperch".
 

 
Kirche Tauting  

 

Der jetzige Innenausbau stammt aus dem 16. Jahrhundert. Es handelt sich um eine eigenwillige bäuerliche Gotik (nach Kunstführer Dehio, S. 190). Das Langhaus schliesst mit einem dreiseitig geschlossenen Chorraum ab. Die Decke bildet ein rippenloses Zellengewölbe auf Wandpfeilern, mit vorgelegten Diensten ruhend. Die weiten Schildbögen sind durch hochangesetzte Kopfkonsolen durchbrochen.

An der Aussenseite der Sakristei ist ein Stein mit dem Bild des hl. Benedikt eingemauert. Es war früher ein Schlusstein. Es handelt sich um eine Arbeit des 16. Jahrhunderts, aus gleicher Zeit scheint die Maria mit dem Kind im südlichen Vorbau zu sein. Der Hochaltar mit den Figuren Maria, Benedikt und Stephan stammt von 1706 n. Chr..

Die Seitenaltäre, einer ist nicht geweiht, sind Arbeiten um 1750 n. Chr.. Bemerkenswert ist der gemalte Kreuzweg mit volkstümlichen Darstellungen aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der Turm an der Nordseite der Kirche weist eine grossflächige geometrische Musterung in den einzelnen Geschossen auf - er wird von einer Zwiebelhaube abgeschlossen.

 


 
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  Eine besondere Verehrung fand in Bayern die hl. Maria ab dem 16. Jahrhundert (Mondsichelmadonna - "Patrona Bavaria")

Martin = der Mutige

Benedikt = der Gesegnete

Johannes = Gottesgeschenk

Nepomuk = der Helfer

Nikolaus = der Volksbesieger

Petrus = der Fels

Sebastian = der Ehrwürdige

Stephanus = der Bekränzte

Bartholomäus = der Streitbare